Bei Digitec findet ihr Heute das Blaupunkt Portables Ladegerät mit CH-Stecker zum reduzierten Preis für 229.– statt CHF 299.-
Der rabattierte Einzelpreis gilt für 80 Stück.
Mit dem tragbaren Ladegerät P1PM2T2CH von Blaupunkt kannst du dein Elektroauto flexibel überall dort laden, wo eine 230-Volt-Steckdose verfügbar ist. Das Ladegerät nutzt eine Stromstärke von 8A und erreicht so eine Ladeleistung von bis zu 1,8 kW, was dir ermöglicht, dein Fahrzeug effizient und sicher aufzuladen. Die mitgelieferte Transport- und Schutztasche sorgt für einfachen Transport und Schutz des Geräts. Dieses Ladegerät ist ideal für den mobilen Einsatz und bietet dir maximale Freiheit beim Laden deines Elektroautos
Eigenschaften:
- Mobile Ladestation mit Typ 2 Anschluss
- Ladeleistung bis zu 1,8 kW bei 8 A
- Kabellänge von 8 Metern für flexible Nutzung
- Inklusive Transport- und Schutztasche
- Schutzart IP54 – wassergeschützt und robust




Auch wenn der Rabatt bei Digitec verlockend aussieht, ist dieses Ladegerät technisch gesehen eine Sackgasse. Hier ist der Grund, warum du den Kauf überdenken solltest:
• Extrem langsam (1,8 kW fix): Das Gerät lädt nur mit 8 Ampere. Das bedeutet pro Stunde lediglich ca. 10 km Reichweite. Für eine volle Ladung müsste das Auto über 30 Stunden am Kabel hängen.
• Hohe Stromverschwendung: Da das Auto während des gesamten (langen) Ladevorgangs die Bordcomputer und Kühlung aktiv halten muss, verpuffen ca. 15–20 % des Stroms als reine Ladeverluste. Du zahlst also deutlich mehr Strom, als im Akku ankommt.
• Keine Flexibilität: Das Kabel ist fest auf den schwachen Schweizer Haushaltsstecker (T13) verdrahtet. Selbst wenn du eine stärkere Steckdose zur Verfügung hättest, kann dieses Gerät niemals schneller laden.
• Veralteter Standard: Für über 200.– CHF kriegst du heute mobile Ladestationen, die modular sind und bei Bedarf auch mit 16A (3,7 kW) laden können – das Blaupunkt-Modell bleibt dauerhaft bei der minimalen Notfall-Leistung hängen.
Fazit: 229.– CHF sind für ein Gerät, das nur "Notladen" kann, schlichtweg zu viel. Investiere das Geld lieber in eine Lösung, die 16 Ampere (3,7 kW) beherrscht.
Welches könntest du denn preis leistungstechnisch empfehlen?
Auf Amazon habe ich neulich das preiswertere dé Mobile Ladestation mit CEE 16/5 und mit flexiblem CEE 16/5 und EU-Stecker (Typ F) gesehen. Es gibt CEE 16/5 zu T23 / T25 Adapter. Adapter auf T13 gibt es natürlich auch - hat wohl fast jeder welche zu Hause um ein EU-Gerät anzuschliessen, aber das Gerät will im 1-Phasen-Modus mehr Strom beziehen, als ein T13-Typ F-Adapter gebaut ist, zumal T13 keine solche Stromstärke erlaubt. Die gute Nachricht widerum ist, dass man den Ladeziegel stark drosseln kann, so dass die T13-Steckdose bei entsprechender Drosselung trotzdem nicht überlastet wäre.
Eigentlich kann ich heutzutage gar kein Gerät mehr uneingeschränkt empfehlen, weil die öffentliche Ladeinfrastruktur in Europa mittlerweile so gut ist. Ich fahre selbst 45'000 km im Jahr quer durch Europa und brauche mein mobiles Ladegerät (ich habe den 11 kW Tesla Mobile Connector) so gut wie nie. Es ist höchstens noch eine Beruhigung für den absoluten Notfall.
@jetpilot944
Deine Antwort tönt wie von einer KI geschrieben und ist in Teilen irreführend.
Irgendwelche flexibleren Ladelösungen bringen gar nichts, wenn man die zu Hause gar nicht anwenden kann - weil man beispielsweise nur eine Steckdose auf dem Balkon, Terrasse, Keller etc. hat, die man nutzen kann. Genau dafür ist dieses Kabel gedacht.
Ja, die Ladegeschwindigkeit ist gering, aber man ist ja nicht gezwungen, erst bei 10% anzuschliessen und dann auf 100% zu laden. Wer nur wenige Kilometer pro Tag zurücklegt, für den könnte die Ladeleistung trotzdem ausreichen.
Abgesehen davon ist bei dieser Ladeleistung garantiert keine Kühlung im Auto aktiv, die Strom verbrauchen würde.
Eine richtige Wallbox kostet je nach Voraussetzungen eine Menge Geld und hat auch Ladeverluste. Da muss man schon sehr viel und lange laden, dass sich das irgendwann amortisiert (Geringere Ladeverluste bei der Wallbox vs. 'Ladeziegel').
Ansonsten: Zeige mir mal eine Steckdose in der Schweiz, die für 16A ausgelegt ist. Dürfte man im Haushalt kaum finden. Vielleicht höchstens noch am Anschluss für den Waschturm.
Naja, er hat schon Recht. Je langsamer die Ladegeschwindigkeit, desto höher sind die Ladeverluste. Das unterscheidet sich aber auch recht stark von Fahrzeug zu Fahrzeug, wie viel Strom es während des Ladens benötigt. Der ADAC hat hierzu einmal eine Auswertung gemacht: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/#studie-teil-i-ac-laden-daheim-
Ladeverluste z.B. durch Widerstände darf man nicht unterschätzen, die anderen Punkte finde ich aber durchaus gerechtfertigt
Dass du direkt die KI-Karte ziehst, zeigt nur, dass dir die Argumente ausgehen. In der Schweiz brauchen wir diesen überteuerten Blaupunkt-Schrott nicht, da es genug öffentliche Ladestationen gibt. Wer zu Hause laden kann, lässt sich für ein paar Franken vom Elektriker eine blaue CEE-Dose (Campingstecker) installieren und zieht damit sicher 3,7 kW statt mickrige 1,8 kW. Das halbiert die Ladezeit und reduziert die massiven Ladeverluste, die entstehen, wenn das Auto 30 Stunden lang nicht in den Ruhemodus kann. Ich selbst nutze den Mobile Connector von Tesla – den brauche ich zwar selten, aber er bietet mir die volle Flexibilität: Mit den passenden Adaptern kann ich damit auch im Ausland an Campingdosen oder Industriesteckdosen laden, statt an einem fixen 8A-Kabel zu verhungern. Wer mit dem absoluten Minimum zufrieden ist, kann sich diesen „Ladeziegel“ ja kaufen – für alle anderen ist ein Gerät ohne Einstellmöglichkeit und Adapter-Option schlichtweg Elektronikschrott.
@jetpilot944
Sorry, aber kein Mensch schreibt so. Zudem erhalte ich verblüffend ähnliche Formulierungen, wenn ich ChatGPT um eine Bewertung des Angebots bitte.
Und die Argumente gehen mir nicht aus - im Gegenteil, ich bin ja dezidiert auf ein paar Dinge eingegangen, warum ich deine Meinung nicht teile.
Die Installation einer blauen CEE-Dose kostet auch nicht nur "ein paar Franken" und ist auch nicht überall machbar. Wenn man Pech hat, muss wegen so eines Vorhabens auch die gesamte Elektroinstallation geprüft werden. Mobile Wallboxen kosten zudem auch nochmal deutlich mehr als dieser Notlader.
Auch wenn du den Sinn nicht siehst, aber diese Teile haben ihre Daseinsberechtigung. Obwohl ich auch eine 11 kW Wallbox habe, habe ich für den Zweitwagen (ebenfalls ein Elektroauto) mir so ein Teil mit 10 Ampere-Ladeleistung geholt - denn eine andere Lösung würde über die Laufzeit nie und nimmer ihre Mehrkosten reinholen. Ich hab mir das tatsächlich ausgerechnet.
Mal eine Beispielrechnung: Kleinwagen mit 5000 km Fahrleistung im Jahr. Verbrauch pro 100 Kilometer im Durchschnitt 16 kWh. Macht 800 kWh Strombedarf pro Jahr. Mit Ladeverlusten von 10% (normale Wallbox dreiphasig) wären es 880 kWh effektiver Strombezug. Mit 20% Ladeverlusten sind es 960 kWh. Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Rp./kWh sprechen wir hier von läppischen 24 Franken im Jahr.
Ich würde in dem Fall den Tesla Mobile Connector (210 Chf) nehmen. Wenn du von 8 A auf 10 A erhöhst, sparst du Zeit und Geld, weil die Bordelektronik des Autos während des Ladens konstant etwa 300 W verbraucht. Bei 8 A lädt das Auto 519 Stunden pro Jahr für deine 5000 km, bei 10 A nur noch 400 Stunden. Diese Zeitersparnis reduziert den Eigenverbrauch um 36 kWh, was ca. 10,80 CHF spart. Gehst du auf 13 A hoch, sinkt die Ladezeit so stark, dass du sogar über 19 CHF (64 kWh) gegenüber der 8-A-Einstellung sparst.
Würde ich keien Empfehlung geben.Wie Jetpilot944 geschrieben hat