NZZ-Abos für fast die Hälfte

Dealbewertung+8
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Habt Ihr gewusst, dass die NZZ ihre Online-Abos ausserhalb der Schweiz für fast die Hälfte verkauft (z.B. Digital für 10 EUR pro Monat statt 20 CHF). So geht es:

  • mit einem VPN-Client beispielsweise über Deutschland connecten
  • https://abo.nzz.ch/ öffnen, dann erscheinen die EUR-Preise
  • Wichtig: Mit einer Schweizer Adresse storniert NZZ anschliessend, also geht es nur mit einer Auslandadresse.

 

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ritzmannNuclearcitygo_leftZsKommentator0815 Letzte Kommentartoren
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tarpsy
Mitglied

Das ist doch eine Riesensauerei. Da werden die schweizer Kunden mal wider richtig fett verarscht.

1
Mitglied

Bitte noch mal mit dem Thema Marktwirtschaft und Globalisierung befassen.

Ganz einfach ausgedrückt ist es so:

a) Würde die NZZ die Abos generell für CHF 10 anbieten, wäre das nicht wirtschaftlich. Es ist ja nicht so, dass Zeitungen noch riesige Gewinne abwerfen.

b) Würde die NZZ in Ländern mit geringerer Kaufkraft das Abo für CHF 20 anbieten, könnte sie sich gegen die dortige Konkurrenz nicht durchsetzen. Das Resultat wäre ein geringerer Marktanteil in diesen Ländern und somit ein noch höherer Preis in CH.

Also bitte vor dem Jammern auf Blick-Niveau, einfach mal das Gesamtbild betrachten 😉

Roebu
Mitglied

Alles OK, aber dann soll man weder Einkaufstouristen, noch Schnäppchenjäger verteufeln, wenn sie sich diesem System nicht einfach beugen.

1
Mitglied

Sehe ich genauso. Das ist ja das schöne an freier Marktwirtschaft. Jeder kann machen, was er will. Jeder kann selbst entscheiden, welches Land, welches System, welche Ideologie und welche Unternehmen er unterstützen möchte.

Man sollte sich einfach nur ein bisschen mit den Zusammenhängen befassen, bevor man anfängt stumpf auf die Schweizer Unternehmen zu schimpfen.

Roebu
Mitglied

Ich denke, die Leute haben halt eben genug von dieser scheinheiligen Haltung, “In der Schweiz verdienende müssen in der Schweiz einkaufen um die Schweizer Wirtschaft zu unterstützen”, wenn sie sehen, dass die Unternehmen selber absolut nichts von diesem Grundsatz, von Solidarität halten.
Schweizer Unternehmen kaufen nämlich sehr gerne und ohne Scham ihre Arbeitskräfte im Ausland ein. Und dabei sind es nicht einfach mal 50 Fränkli pro Woche, die bei einem Einkauf ins Ausland fliessen, sondern mehrere tausend.
Das tolle daran ist aber, wie du schon geschrieben hast, jeder kann machen was er will. 😉

makrom
Mitglied

Das ist ja auch völliger Quatsch. Die Schweiz hat einen massiven Aussenhandelsüberschuss, weil wir zu wenig vom Ausland einkaufen. Unser Wohlstand kommt daher, dass wir teuer ins Ausland verkaufen und sicher nicht, weil wir teuer bei uns selbst einkaufen (letzteres ist ein Nullsummenspiel).
Sollten schweizer Läden zu wenig Umsatz machen, gäbe es schlicht zu viele davon. Man kann nicht einfach ein Angebot schaffen und sich dann beschweren, weil die Nachfrage zu gering ist. Sonst sollten die Arbeitskräfte lieber in die Exportwirtschaft als in den Einzelhandel.
Aber auf Zeitungen lässt sich das meiner Ansicht nach nur beschränkt übertragen, eine schweizerische Zeitung ist im Ausland halt nicht gleich relevant wie hier. So können wir z. B. auch amerikanische Zeitungen online viel billiger als dort bekommen.

piratencheck
Mitglied

Ich glaube in diesem Fall spielt es auch eine Rolle, dass der eigentliche Gegenwert der NZZ Ausland nicht so hoch ist. Schliesslich kann man dort mit vielen lokalen News weniger anfangen (es sei denn, man ist Exil-Zürcher). Ausstrahlungsrechte für Sportevents werden im eigenen Land ja auch meist höher gehandelt als im Ausland. Da “leidet” die Marktwirtschaft halt einfach an der Transparenz des Internets ?

prancer
Mitglied

Danke. Ich verstehe die Argumentation gewisser Leute nicht. Seid ihr euch bewusst, wie hoch die Löhne in der Schweiz sind und zusätzlich (!) wie tief die Einkommensbesteuerung ist? Und dann haben wir auch noch eine sehr tiefe Mehrwertsteuer! Ist doch völlig okay, dass das NZZ-Abo in der Schweiz mehr kostet. Das nennt man Preisdiskriminierung.
Ich kann das Klönen nicht mehr hören. Aber jeder fährt einen Mercedes.

makrom
Mitglied

Und die hohen Löhne sollen eine moralische Verpflichtung zum Bezahlen höherer Preise sein? Klingt ein bisschen nach Sozialismus durch die Hintertür. Halt nicht, dass jeder gleich viel verdient, sondern einfach, dass die Ausgaben mit dem Einkommen skalieren, und Entsprechend doch jeder gleich viel Mehrwert bekommt.
Nur, wir haben uns für ein System entschieden, bei dem Sozialausgleich durch Steuern und Sozialhilfe funktioniert, nicht durch einkommensabhängige Preise. Es ist ohnehin albern, wenn eine schweizerische Putzfrau aus Gerechtigkeitsgründen mehr bezahlen soll als ein deutscher CEO.

juelu
Admin

gratuliere zum ersten deal und willkommen auf preispirat

christian
Mitglied

Wer richtig sparen will, lässt sich das Abo vom Steuerzahler subventionieren ?

Bei vielen Bibliotheken ist der Zugang zu Pressreader mit inbegriffen. Bei der pbz (Zürich) zB schon im Online-Abo für 30 Franken im Jahr. Bei Pressreader gibt es die Tagesausgabe der NZZ (also quasi die gedruckte Ausgabe am PC/Smartphone/Tablet). Ist zwar kein direkter Zugang zum Online-Angebot der NZZ, dafür kann man für 2.50/Monat die Zeitung (und noch viele andere mehr) lesen.

prancer
Mitglied

Genau, dies sollte prominenter platziert werden! Hat jemand Zeit, einen Deal zu erstellen? (vielleicht hatten wir dies auch schon, aber würde wohl nicht schaden, nochmals darauf aufmerksam zu machen)

christian
Mitglied

Vielleicht besser nicht. Die NZZ ist eh schon die einzige Schweizer Zeitung, die da mitmacht. Nicht, dass es noch weniger wird: https://www.pressreader.com/catalog/switzerland

Zs
Gast
Zs

Genau: vor ca. 1 oder 2 Monaten war die Tagi auh mit dabei – vor einigen Wochen habe ich gemerkt, dass dies nicht mehr der Fall ist 🙁

Kommentator0815
Mitglied

Naja, dafür hast du keinen Zugriff auf die aktuellen Artikel (live) oder auch – wer sie liest – die Kommentare. Alles immer um einen Tag verspätet.

Bene
Mitglied

Ja echt heftig… sogar Schweizer Firmen schröpfen Schweizer mit digitalen Inhalten. Da gibt es keine Ausreden mehr, wie hohe Miete oder Steuern.

freddy1786
Mitglied

Ich habs auch so abonniert, funktioniert problemlos.

hans
Gast
hans

Ja habeich auch schon gesehen. Ich habe allerdings das Studenten Abo für 5.-chf.

Kommentator0815
Mitglied

wo kriegt man den Preis? Bei mir wird das Studentenabo immer noch mit 9.- angezeigt.

Kommentator0815
Mitglied

Das kleine Jahresabo gibt es übrigens für 100.- Euro anstelle von 220.- CHF. Das ist weniger als die Hälfte!!!
Voll die Sauerei! Unglaublich wie man die Leute verar****.

Nuclearcity
Mitglied

mit Nord VPN probiert über DE und AUT. zeigt aber immer Preise in CHF an.

wifi war ausgeschaltet.

Nuclearcity
Gast
Nuclearcity

Jemand anstatt nur Downvotes eine Idee, weshalb es trotz VPN nicht in EUR anzeigt?

Many thanks

Kommentator0815
Mitglied

Cookies? Verbinde dich mit dem VPN, prüfe dass du korrekt verbunden bist (bsp hier: whatismyipaddress.com) und dann öffne ein privates Fenster (dort hast du keine Hintergrunddaten über dich drin) so MUSS es gehen 😉

Nuclearcity
Mitglied

cookies gelöscht
verlauf gelöscht
VPN Deutschland
wifi deaktiviert
inkognito chrome benutzt
preise immer noch in CHF ??‍♂️?‍♂️?

jemand ideen?

Nuclearcity
Mitglied

nochmals probiert, diesmal:

über Windows 10
Nord VPN
chrome inkognito
preise werden in CHF angezeigt und nicht in EUR

jemand eine Idee?

danke

akboss
Mitglied

Ich konnte für 10 Euro abonieren. Nach zweitesmal öffnen der App konnte ich keine Artikel mehr lesen. Kommt ständig die Meldung, dass ich NZZ Digital für 20.- abonieren muss.

Sedro
Mitglied

Das könnte unter Umständen illegal sein.

go_left
Mitglied

Dem App den Zugriff auf den Standort sperren 🙂

TplusA
Mitglied

Ruft einfach beim Abo Service an und redet mit Ihnen. Normalerweise geben sie immer einen Rabatt. Hatte bisher niemals den Vollpreis bezahlt. Ist man Abonnent und kündigt melden sie sich selbst mit einem besseren Angebot.

Nuclearcity
Mitglied

eventuell bin ich zu blöd, aber habe alles probiert klappt nicht mit den EUR preisen. deshalb no deal

ritzmann
Mitglied

Gemäss nachfolgendem Tweet funktioniert das nicht mehr: https://twitter.com/martinsteiger/status/1286970791398121472 Man erhält nicht mehr die CH sondern eine spezielle DE Ausgabe.

aaronjfk
Mitglied

Geht das nicht wieder in Richtung Netflix, Spotify etc ^^

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