Reisen & Sparen als Schweizer – Tipps & Tricks für günstige Flüge, smarte Kreditkarten & mehr

Reisen & Sparen als Schweizer – Tipps & Tricks für günstige Flüge, smarte Kreditkarten & mehr

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Wir Schweizer geben jährlich Milliarden für Reisen aus – aber mit den richtigen Strategien lassen sich hunderte Franken sparen. Von günstigen Flügen über versteckte Hotelrabatte bis hin zu optimalen Kreditkarten: In diesem Guide zeigen wir dir, wie du dein Reisebudget optimierst, ohne an Komfort einzubüssen.

Teile diesen Guide auch gerne mit deinen Freunden und Bekannten – denn mit den gesparten Sümmchen könnte gleich der nächste Urlaub finanziert werden 😉

Falls ihr selber noch Ratschläge, Fragen und Anmerkungen habt, dürft ihr diese gerne in den Kommentaren schreiben, damit wir den Artikel laufend aktualisieren und ergänzen können.

Update - 2026.07.15Die Reisezeit steht an! Unbedingt diesen Guide durchlesen und mit Freunden & Bekannten teilen!

Inhaltsverzeichnis

1. Günstige Flüge finden & weitere Flughafen-Tricks

2. Clever tanken & laden

3. Die richtige (Kredit-)Kartenwahl

4. Reiseplattformen vs. Direkt buchen

5. eSIM-Optionen

6. Günstig essen & trinken – Touristenfallen vermeiden

7. Empfehlungen zu YouTube-Channels


1. Günstige Flüge finden & weitere Flughafen-Tricks

Legen wir gleich los mit einem Thema, welches polarisiert. Günstige Flüge sind sowohl Fluch wie auch Segen zugleich. Einerseits Fluch für die Bemühungen, eine CO₂-neutrale Gesellschaft zu erreichen und damit den Umweltschutz einzuhalten. Andererseits Segen für das eigene Portemonnaie, welches zur heutigen Zeit sowieso bereits wie die ertragreichste Zitrone ausgequetscht wird…

Da wir uns hier bei Preispirat befinden, nimmt Ersteres wohl für Viele keinen hohen Stellenwert an. Dennoch sei anzumerken, dass man bei verschiedenen Airlines den CO₂-Ausstoss für einen kleinen Aufpreis kompensieren kann. Ob die Airlines dies dann auch wirklich einhalten und nachhaltige Projekte finanzieren, sei dahingestellt. Aber immerhin kann man so guten (Umwelt)Gewissens Flüge buchen. Ansonsten könnt ihr das Ganze auch selber in die Hand nehmen und NPOs / NGOs eurer Wahl entsprechend unterstützen. Zum Beispiel die Schweizer Pro Natura Intiative.

Nun, wie findet man jetzt effektiv die günstigsten Flüge? Dafür gibt’s einige Möglichkeiten und Taktiken, die beachtet werden müssen. Persönlich empfehle ich folgende Schritte:

  1. Günstigste Reisedaten über Google Flights finden
  2. Günstigste Flüge über Skyscanner ermitteln
  3. (Alternativ) Direkt bei der günstigsten ermittelten Airline buchen

Google Flights

Meiner Meinung nach bietet Google Flights die beste Übersicht um die günstigsten Daten für einen Flug zu finden. Man kann die Reisedauer schnell umstellen, um ggf. für kürzere/längere Reisen bessere Flugpreise zu erhalten. Am besten arbeitet ihr dazu mit der “Preisgrafik”:

Skyscanner

Wenn ihr mittels Google Flights den für euch passenden Reisezeitraum gefunden habt, solltet ihr genau diesen Zeitraum bei Skyscanner angeben und den günstigsten Flug ermitteln lassen. Skyscanner kann euch nämlich in den meisten Fällen einen noch tieferen Preis anbieten als Google Flights.

Für das im Bild gewählte Beispiel von ZRH nach NRT kommt ihr über Skyscanner beispielsweise knapp 13 Franken günstiger weg – trotz derselben Buchungsplattform!

gotogate Buchungsseite ZRH NRT über skyscanner

gotogate Buchungsseite ZRH NRT über Google Flights

Alternative: Direkt bei der Airline buchen

Eine etwas teurere aber sicherere Methode wäre es, direkt bei der Airline zu buchen. Damit kommt ihr meistens nicht günstiger weg als über Skyscanner. Dafür habt ihr im Problemfall den direkten Kontakt zur Airline und könnt auf eine kulantere Behandlung hoffen. Ausserdem ist es so meist möglich, günstigeres Gepäck mitzubuchen oder speziellere Angebote wie Meilenschnäppchen etc. wahrzunehmen.

🧳 Gepäcktricks & Tipps

Auch beim Gepäck gibt’s den einen oder anderen Tipp, den man berücksichtigen sollte. Je nach Airline habt ihr nämlich Zusatzgepäck, z.B. in Form von Sportgepäck zugute. Hier eine Auflistung der bekannten Möglichkeiten der wichtigsten Airlines (Ergänzungen per Kommentare nehme ich gerne auf):

  • Edelweiss überall: 1x 23kg Sportgepäck (nicht weiter definiert, könnte also Alles in einem “sportlichen” Behälter aufgegeben werden 😉 )
  • Swiss überall: 1x 23kg Ski- oder Snowboardausrüstung (nicht für Economy Light gültig)
  • Lufthansa überall: 1x 23kg Ski- oder Snowboardausrüstung (nicht für Economy Light gültig)
  • Andere wichtige Airlines für Schweizer Flughäfen (easyJet, Ryanair, Wizz Air, Air France & British Airways) haben sonst kein zusätzliches Freigepäck inkl. (weder Sport, noch Ski etc.)

Ausserdem sollte man die Benefits der Vielfliegerprogramme nicht vernachlässigen. Oftmals erhält man darüber die Möglichkeit zusätzliche Gepäckstücke ohne Aufpreis einzuchecken. Bereits ab der Miles & More Stufe FTL kann man zum Beispiel in der Economy-Klasse ein zusätzliches Gepäckstück mitnehmen (solange man keinen Light-Tarif gebucht hat). Wichtig ist genau darauf zu achten, welcher Status welche Vorteile bei welchem Programm bietet. Als FTL hat man nämlich nicht gleich im ganzen Star Alliance Verbund die gleichen Vorteile wie bei den Airlines, die am Miles&More Programm teilnehmen.

Falls ihr aber von all dem keinen Gebrauch machen könnt gilt immer noch die Regel, dass ihr am günstigsten wegkommt wenn ihr bereits frühzeitig, am besten gleich bei der Buchung der Flugreise, das Gepäck dazubucht. Denn am Flughafen kommt meistens ein höherer Preis zutragen.

Je nach Auslastung der Flüge erhaltet ihr am Check-In gegebenfalls die Möglichkeit euer Handgepäck gratis einchecken zu lassen. Und wenn nicht, könnt ihr immer noch lieb nachfragen 😉 Solange kein Light-Tarif gebucht wurde, sind die Flughafen-Mitarbeiter in der Regel sehr kulant.

Worauf ihr es nicht ankommen lassen solltet, ist es, ein Handgepäck ans Gate mitzubringen, welches die maximalen Dimensionen resp. das zulässige Gewicht der jeweiligen Airline übersteigt. Denn bei einer Kontrolle könnte dies u.U. teurer kommen, als wenn ihr einfach ein normales Gepäck gebucht hättet.

💎 Meilenschnäppchen & Upgrades

Diverse Airlines und Zusammenschlüsse solcher (resp. “Allianzen”) sowie bestimmte Kreditkarten bieten euch Loyalitätsprogramme, bei welchen ihr sogenannte Prämienmeilen resp. auch Statusmeilen sammeln könnt.

Für die “Meilenschnäppchen” sind die Prämienmeilen wesentlich: Diese könnt ihr für Gratisflüge, günstige Klassen-Upgrades, Hotels, Mietwagen oder Sachprämien (wie z.B. Kopfhörer) einlösen. Die Prämienmeilen haben im Vergleich zu den Statusmeilen meistens eine längere Gültigkeit (bis zu 36 Monate) und können über vielfältige Methoden gesammelt werden. Hier die gängigsten Sammel-Möglichkeiten (falls ihr ein Profi seid, gerne her mit den Zusatzinfos in den Kommentaren 😉 ):

Wie ihr seht taucht das Programm “Miles & More” auffällig oft auf. Dies liegt daran, dass die Lufthansa-Gruppe und damit auch die Hauptairline der Schweiz, die SWISS, dieses Programm zur Kundenanbindung nutzen.

🛋️ Günstiger Loungezugang am Flughafen

Je nachdem wie oft ihr im Jahr unterwegs seid, solltet ihr euch auf jeden Fall Gedanken dazu machen, wie ihr günstig an Lounge-Zutritte kommt. Denn nebst den üblichen Methoden wie einfach Business- oder First-Class zu buchen, könnt ihr auch viele Flüge mit einer günstigen Airline aus einer bestimmten Allianz unternehmen und so Statusmeilen akkumulieren.

Zwei der bekanntesten Beispiele dafür sind die Aegean & Turkish Airlines.

  • Bei Aegan Airlines und/oder Olympic Air müsst ihr insgesamt 2+4 Segmente abfliegen sowie 12’000+24’000 Statusmeilen (mittels Flügen) bei beliebigen Airlines der Star Alliance sammeln um den höchsten Status (Gold) innerhalb von 2 Jahren zu erreichen. Um den Status beizubehalten, müsst ihr danach jährlich 4 Segmente fliegen und 12’000 Statusmeilen sammeln.
  • Bei Turkish Airlines müsst ihr innerhalb vom ersten Jahr 40’000 Statusmeilen sammeln, dafür gilt der Gold-Status auch gleich 2 Jahre lang. Um den Status beizubehalten, müsst ihr danach jährlich 25’000 Statusmeilen oder alle 2 Jahre 37’500 Statusmeilen mittels Flügen der Star Alliance sammeln.

Mit dem Gold-Status erhaltet ihr beispielsweise kostenlosen Zugang zu den Senator und Business Lounges in Zürich, allerdings keinen Zutritt zur Alpine Lounge scheinbar doch ;).

Eine weitere Möglichkeit für einen günstigen Lounge-Zutritt stellen diverse Kreditkarten dar. Denn es gibt einige Typen, welche euch gratis Lounge-Zutritt verschaffen. Zugegeben, sind es selten die “besten” Lounges, zu denen ihr Zutritt erhaltet. In den meisten Fällen sind es Lounges der anderen Airlines, welche nicht ihren Hub am jeweiligen Standort haben. Zum Beispiel gibt es (meines Wissens nach) keine Kreditkarte, welche euch den gratis Zugang zu den Miles & More Lounges in Zürich verschaffen würden.

Ein paar Beispiele für Karten mit integrierten Lounge-Pässen wären:

Einen seit ein paar Jahren bekannten Trick gibt’s mit einem Trick über den Dienst Regus. Legt euch dazu einfach hier einen (fiktiven) Firmenaccount an, überspringt dabei den Schritt mit dem Hinzufügen der Bezahlmethode (die Registrierung ist komplett kostenlos möglich) und geht unter dem Menüpunkt “Quick Access” zur DragonPass Webseite. Hierüber könnt ihr euch nun einen gratis Account für ein Jahr einrichten und von vergünstigten Lounge-Zugängen profitieren.

Nicht zuletzt könnt ihr mit einem Status Match ebenfalls vom kostenlosen DragonPass Abo profitieren resp. erhaltet ihr gratis Zugang zur Aspire Lounge in Zürich. Dazu mehr in diesem Deal von @icpui

In den Lounges erhaltet ihr in der Regel gratis Getränke (auch harten Alkohol und Bier) sowie Snacks und Essen. Je nach Flughafen gibt’s einige sehr gute Sekundär-Lounges, wie z.B. in Thessaloniki oder Kopenhagen, zu denen ihr mit Priority Pass, Lounge Key oder DragonPass Zutritt erhaltet.

2. Clever tanken & laden

Auch wenn ihr nicht mit dem Flugzeug oder per Zug unterwegs seid, gibt es Sparmöglichkeiten beim Auftanken oder Aufladen eurer hochmodernen Mech-Kutsche 😉

Was vor allem für die Fahrer von Verbrenner wichtig ist: Tankstellen an Autobahnen verlangen erfahrungsgemäss zwischen 10-20% mehr als solche, welche in nahegelegenen Dörfern oder Städten platziert sind. Daher kann sich ein kleiner Umweg schnell lohnen, wenn ihr volltanken wollt. Dies gilt sowohl hierzulande als auch fürs Ausland.

Einen weiteren Punkt, den es zu beachten gibt, sind die unterschiedlichen Besteuerungen / Kosten die je nach Land für Sprit ODER Strom anfallen. Beispielsweise sind die Preise für Benzin und Diesel vor allem ennet der Grenze in Österreich / Deutschland wesentlich tiefer, dagegen sind die Strompreise in der Schweiz verglichen mit dem Ausland sehr tief. Behaltet dies deshalb unbedingt im Kopf bei eurer Reiseplanung.

3. Die richtige (Kredit-)Kartenwahl

Einer der wohl wichtigsten Punkte in diesem Ratgeber ist die richtige Kartenwahl. Denn ohne eine Möglichkeit Geld zu beziehen, seid ihr im Ausland mehr oder weniger aufgeschmissen.

Zunächst einmal widmen wir uns dem grössten Kostenverursacher, dem Währungswechsel. Bevor Revolut aufgetaucht ist und die ganze Bankenlandschaft umgekrempelt hat, gab es nur wenige resp. in der Schweiz keine Alternativen, mit welchen man bei einer Zahlung im Ausland von attraktiven Konditionen profitieren konnte. Dies hat sich in den vergangenen Jahren durch das Aufkommen der verschiedenen Neo-Banken geändert. Hier eine Auflistung der kostenlosen Debitkarten, welche vorteilhafte Wechselkurse für Kartenzahlungen anbieten:

  • Bank WIR Top (Interbanken-Kurs)
  • Alpian (eigener Wechselkurs, +0.20 – 0.5% Wechselkursaufschlag)
  • Wise (eigener Wechselkurs)
  • Revolut (eigener Wechselkurs)
  • neon (Mastercard-Referenzkurs, +0.35% Wechselkursaufschlag mit neon free)

In einigen Fällen müsst ihr im Ausland aber zwingend eine Kreditkarte nutzen, beispielsweise wenn ihr eine Sicherheit für den Mietwagen hinterlegen müsst. Hierzu gibt’s eine deutlich kleinere Auswahl an attraktiven Optionen bei kostenlosen Kreditkarten:

¹gemäss Moneyland

Beachtet auch, dass ihr je nach verwendeter Karte weitere Leistungen mit dabei habt. Bei der Bank WIR gibt’s mit dem Bankpaket Top bis zu 24 kostenlose Bargeldbezüge pro Jahr und Migrosbank bietet mit der Cumulus Card beide Vorteile, wenn auch in kleinerem Umfang, an. Alpian und Revolut bieten dagegen einen günstigen Weg EUR-Devisen zu wechseln, z.B. wenn ein vorteilhafter Kurs besteht.

In dem Sinne gibt’s keine eierlegende Wollmilchsau. Wenn ihr das Beste an Ersparnissen rausholen wollt, müsst ihr jede Karte adaptiert verwenden.

Bargeldbezug im Ausland

Da noch ein Wunsch dazu geäussert wurde, liste ich euch hier noch günstige Anbieter für Bargeldbezüge im Ausland auf:

  • Bank WIR Top (24 Bezüge pro Jahr weltweit kostenlos, danach CHF 2.- pro Bezug)
  • Revolut Standard (5 Bezüge bis total CHF 200.- pro Monat kostenlos)
  • neon (2 Bezüge pro Monat in der Schweiz kostenlos, 1.5% Gebühren im Ausland)
  • DKB (weltweit kostenlose Bezüge mit Aktivstatus)
  • Wise (2 Bezüge bis total GBP 200.- pro Monat kostenlos, 0.33% Wechselkursaufschlag)
  • Als Notfalllösung noch (aber wegen ca. 3% Wechselkursaufschlag eher nicht empfehlenswert): Migrosbank Cumulus Visa (2 Bancomatbezüge pro Monat im Ausland bis je CHF 500.-)

Falls ihr noch weitere günstige Alternativen kennt, gerne Bescheid geben 🙂

Meilen sammeln

Auch beim Thema Meilen sammeln müsst ihr euch gute Gedanken dazu machen, welche Karte am meisten Sinn macht. Wenn ihr z.B. nicht mit der Star Alliance unterwegs seid und stattdessen auf Airlines der oneworld Allianz setzt, macht es sicher mehr Sinn die American Express Platinum zu verwenden und darüber Punkte zu sammeln. Umgekehrt solltet ihr die Miles & More Kreditkarten oft nutzen, wenn ihr die Vorteile von Klassen-Upgrades etc. bei der LHG in Anspruch nehmen möchtet.

4. Reiseplattformen vs. Direkt buchen

Im letzten Jahrzehnt sind Plattformen wie Booking.com, ebookers, AirBnB und viele weitere regelrecht wie Unkraut aus dem Boden gesprossen. Zugegeben, schlecht muss das nicht sein. Aber je nach dem von welchem Land ihr auf die Plattformen zugreift, ob ihr über die App bucht, von Google auf die Seite gestossen seid oder oder oder… werden euch andere Preise angezeigt. Das Ganze ist (leider) sehr undurchsichtig, persönlich kenne ich mich auch zu wenig aus um gute Tipps dazu zu geben.

Was man allerdings erwähnen sollte: Auch hier könnt ihr von “Prämien” profitieren, wenn ihr bestimmten Plattformen treubleibt. Bei Booking gibt’s z.B. das Genius Treueprogramm, wo ihr von diversen Vorteilen profitieren könnt. Bei Hotels.com Rewards könnt ihr bei teilnehmenden Unterkünften gratis Übernachtungen einlösen. Und auch Expedia bietet etwas Ähnliches wie Booking.com an.

Demgegenüber steht die Option, direkt bei den Unterkünften zu buchen. Oftmals könnt ihr mit diesen bei direktem Kontakt noch am Preis feilschen (sofern es keine Hochsaison ist), indem ihr das Angebot der günstigsten Plattform als Beweis vorzeigt.

Beachtet auch, dass einige Hotel-Ketten ihre eigenen Loyalitätsprogramme anbieten. Den meisten aktiven Usern hier dürfte der Fehler von Radisson bekannt sein, wo man sich letztes Jahr für 2 Jahre den VIP-Status sichern konnte 😉 Aber auch Marriott, Hilton, die InterContinental Hotels Group und Accor Live Limitless (Novotel, IBIS) bieten solche an.

5. eSIM-Optionen

Ein weiterer wichtiger Punkt wo ihr mächtig sparen könnt, sind die Gebühren für Telefonie & Internet im Ausland. Mittlerweile gibt’s viele Abonnemente von Schweizer Telekomanbietern, wo Ausland-Leistungen inbegriffen sind. Bekannte günstige Anbieter sind z.B. spusu, yallo, TalkTalk, Wingo oder gomo.

Falls ihr euch aber in exotischere Gebiete begebt oder einfach selten im Ausland unterwegs seid, kommt ihr nicht um die eSIMs herum. Diese sind im Prinzip “digitale” SIM-Karten und können in Minutenschnelle generiert & genutzt werden.

Über die Vergleichsplattform esimdb könnt ihr euch einen einfachen Überblick zu den günstigsten Anbietern verschaffen und die Suche nach euren Bedürfnissen einstellen.

Manchmal gibt es auch gratis Promotionen von eSIM-Anbietern. Damit ihr hierüber informiert bleibt, empfehlen wir euch einen Dealalarm für “esim” resp. die Kategorie “Gratis” anzulegen.

6. Günstig essen & trinken – Touristenfallen vermeiden

Nebst einer angenehmen Reise und bequemen Übernachtung besteht nicht zuletzt auch bei Restaurant-Besuchen oder allgemein Lebensmitteln Sparpotenzial im Ausland.

In einigen Ländern gibt es zum Beispiel die Möglichkeit über die Plattform “The Fork” einen Tisch zu reservieren. Manchmal findet auch das sogenannte “TheFork Festival” statt, wo ihr 50% Rabatt auf à-la-carte-Bestellungen bei bestimmten Restaurants erhaltet! Falls ihr noch andere, ähnliche Möglichkeiten kennt, gebt gerne in den Kommentaren Bescheid 🙂

Ebenfalls wichtig zu erwähnen sind Dienste wie TooGoodToGo. Diese bieten euch Lebensmittel (meistens Take Away) zu stark vergünstigten Preisen in diversen Ländern an. TooGoodToGo ist z.B. in folgenden Ländern aktiv: Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Irland, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Schweden, Norwegen, Polen, Tschechien, Belgien und die Niederlande. Falls ihr auch hier noch andere, ähnliche Dienste kennt, gebt gerne in den Kommentaren Bescheid! Dann nehmen wir das ebenfalls in den Beitrag auf.

Ein letzter Tipp noch: Vermeidet Touristenfallen an Hot-Spots im Ausland und geht nicht blind in ein Restaurant. Vertraut stattdessen auf Rezensionen auf Google Maps, TripAdvisor etc.

7. Empfehlungen zu YouTube-Channels

Hier noch eine persönliche Empfehlung zu YouTube-Channels, welche sich in unterschiedlichen Ländern gut auskennen:

Tschechien – Honest Guide

Indien / Pakistan – Karl Rock

Japan – Abroad in Japan

Thailand – Retired Working For You

China – Blondie in China / Scor in China

Falls ihr noch weitere gute Content Creator kennt, gerne Bescheid geben 🙂

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    Michel
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    vor 26 Tagen

    Swiss Flüge ab Genf Bahnhof )ZHT) mit denen ab Zürich (ZRH) vergleichen. Teilweise gross Preisunterschiede. Das “Flugsegment” Genf - Zürich kann ignoriert werden. Ganz normal einchecken am ZRH. Man bekommt sogar noch die Meilen für die Strecke mit dem Zug 😊.

    llama
    Member
    Points: 29
    vor 26 Tagen
    Antwort auf  Michel

    Leider ist es bei vielen bzw. seit dem Frühjahr auf den meisten Strecken nicht mehr günstiger ab ZHT “zu fliegen". Wenn man allerdings Meilentickets kauft lohnt es sich noch immer sehr ab Basel oder Genf zu suchen :)

    Michel
    Noble Member
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    vor 26 Tagen
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    Danke für den Hinweis. Ich bin mal gespannt, wie es aussieht, wenn ich das nächste Mal eine Flug suche.

    kadx1
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    vor 24 Tagen
    Antwort auf  Michel

    nur mal ne Frage, mir war das neu, ich wohne Raum Zürich, ich fahre ja mehr als 3 Stunden nach Genf mit der Bahn - dass soll ich ignorieren?

    kadx1
    Noble Member
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    vor 24 Tagen
    Antwort auf  CrAnkLegend

    Äh, ok, jetzt scheine ich das zu kapieren, die Daten gehen eigentlich von Genf nach Zürich, aber ich checke ganz normal in Zürich ein, ohne die Strecke von Genf nach Zürich zurückgelegt zu haben ... hatte das anders verstanden, dass der Flug von Genf ab geht - so macht das natürlich richtig Sinn ...

    Michel
    Noble Member
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    vor 23 Tagen
    Antwort auf  kadx1

    Ja richtig. Meine Frau und ich haben das schon ein paar mal gemacht für Flüge nach Tokio mit Swiss.

    Roly06
    Member
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    vor 26 Tagen

    Ich habe sehr gute Erfahrungen sammeln können mit dem Revolut Points in Meilen umwandeln bei Qatar Airways.
    So bin ich zbs von ZRH nach IKA (Iran) Business geflogen für 800 CHF.
    Normalerweise kostet das um die 3000-4000 CHF.
    Man muss es halt austesten und kommt so auf bessere Möglichkeiten.

    VPN kann ich auch empfehlen.

    Flüge suche ich als Autofahrer auch in Mailand, München, Frankfurt, Stuttgart, Basel und Genf neben Zürich.
    Ihr könnt dazu einfach ChatGPT oder eurer KI den Befehl geben die Preise zu beobachten und euch eine Meldung zu geben, wenn der Preis unter der Zahl x liegt.
    Dazu noch wann und wie lange ihr ungefähr weg fliegen wollt usw.
    Je mehr Angaben, desto genauere Resultate.

    RaZe90
    Noble Member
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    Points: 3269
    vor 25 Tagen
    Antwort auf  Roly06

    Friedrichshafen und Memmingen sind auch noch günstige und nahe optionen.

    Yamu88
    Noble Member
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    An über 10 Tagen Preispirat besucht - damit hast du dir dein Floss verdient
    Points: 3805
    vor 8 Tagen

    Bin öfters in Tokyo mit der Swiss. Beim Hinflug nehme ich jeweils 2x Ikea Frakta Taschen mit mit 1 Koffer. Beim Retourflug buche ich jeweils ein zusätzlichen Koffer und gebe 1 Frakta Tasche ab. Die 2. Ist zum Polstern. Somit muss ich beim Hinflug nicht einen 2. Koffer mitschleppen und bezahlen. Meilen Sammle ich auch sehr viel mit Payback Punkten und Coupons und tausche die um, wohne auch in der Nähe von Konstanz. Hotels buche ich jeweils unter Hotels.com, da bekomme ich eine Art Cashback für Übernachtungen ab der 10. Nacht. Zusätzlich bekomme ich auch Payback Punkte mit Coupons und bezahle die Buchungen mit der Cornercard Diners Miles & More Karte. Meilen kann ich so sehr schnell generieren und komme suf ca. 80'000 Meilen pro Jahr, meistens nur durch Payback, Coupons und Kreditkarte. Habe kürzlich auch für 4 Wochen Tokyo diesen November gebucht für 580 CHF mit der Swiss und Einsatz von 80'000 Meilen.

    Pascal Parvex
    Active Member
    An über 400 Tagen Preispirat besucht - deine Schaluppe segelt durch die See
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    Points: 1293
    vor 16 Tagen

    Ich nutze Yuh, ist das nicht mehr empfehlenswert?

    Pascal Parvex
    Active Member
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    Points: 1293
    vor 11 Tagen
    Antwort auf  CrAnkLegend

    Ich nutze Yuh als mein Bankkonto, bin fast nie im Ausland. Die Yuh-Karte nutze ich nur bei der Post, sonst habe ich Visa (Cumulus) und als Reserve Mastercard und Amex (Cashbackcards). Alles gratis.

    MisterMike
    Member
    An über 100 Tagen Preispirat besucht - dein Kahn nimmt Fahrt auf
    Points: 237
    vor 18 Tagen

    Als Ostschweizer fliege ich gerne mal via Mailand Malpensa ☺️ Balearenflüge sind im Herbst oft lächerlich günstig. Das Angebot ist sehr breit inkl Direktflüge nach NY usw….und eben….oft unschlagbar günstig. Sogar das parken 🙈

    duki
    Member
    An über 100 Tagen Preispirat besucht - dein Kahn nimmt Fahrt auf
    Points: 43
    vor 24 Tagen

    Wir buchen immer ein Airbnb. Es wird nur auswärts gegessen. Man muss nur schauen, dass man die Touristen-Abzocker Restaurants meidet. Einfach schauen wo die einheimischen Essen gehen. Klar man läuft vielleicht 10 Minuten aber bezahlt dann für das gleiche Gericht nur 10€ statt 30€.
    Zudem immer schauen, dass man genug Kleider hat um eine Woche "zu überleben". Dann wird einmal pro Woche gewaschen. Die meisten Waschsalons haben extra grosse Wäschetrockner mit integrierter Waschmitteldosierung. Da zahlt man vielleicht 5€ pro Waschgang. Nebst der Tatsache, dass man weniger Gepäck schleppen muss, spart man nicht nur beim teuren Waschservice in der Unterkunft sondern auch beim Zusatzgepäck für den Flug.

    Wir reisen als Familie (Mittlerweile 4 Erwachsene) seit Jahren nur noch mit dem gratis Handgepäck

    Bunyyy
    Points: 15
    vor 5 Monate

    Suche Werber für SWISS Miles & More Kreditkarte. Gerne per PN = )

    blackout2496
    Active Member
    An über 100 Tagen Preispirat besucht - dein Kahn nimmt Fahrt auf
    Points: 769
    vor 8 Monate

    Es gab irgendwo einen 15% Gutschein bei Airport Parking mit einem Promo Code (eig. für UBS Kreditkarten Besitzer aber der Promo Code ging auch ohne UBS Karte) - der Thread ist weg - weiß noch jemand was davon?

    G.B
    Gast
    G.B
    vor 1 Jahr

    Hat jemand Tipps beim Automietenim Ausland? Gibt es ein gutes Portal zum Vergleichen oder am Beaten vor Ort verhandeln?

    Breezy8953
    Member
    Points: 342
    vor 1 Jahr
    Antwort auf  G.B

    momondo.ch kann ich empfehlen vergleicht die verschiedenen Portale.

    Pvlermo
    Admin
    Famed Member
    Über 10000 Likes für Deals erhalten - beliebter als Blackbeard!
    Bereits über 1000 Deals geteilt - der Robin Hood der Weltmeere
    Über 1000 Kommentare geschrieben - ein gesprächiger Papagei
    An über 1000 Tagen Preispirat besucht – dein Dreimaster trotzt jedem Sturm
    Über 20000 Punkte. Das schafft nur ein achtarmiger Oktopirat
    Points: 61723
    vor 1 Jahr

    Geniale Zusammenfassung!

    Preispirat
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