Spotify Premium für 129 philippinische Pesos pro Monat (CHF 2.38)

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Seit 2019 habe ich ein speziell billiges philippinisches Spotify-Abo. Es ist etwas aufwendig einzurichten. Ich kann auch nicht garantieren, dass diese Prozedur heute immer noch so funktioniert. Vielleicht muss man ein wenig herumpröbeln. Aber wenn’s mal läuft, dann läufts.

  1. Ich empfehle, eine neue Mailadresse zu benutzen bzw. einzurichten, die man nur für dieses Arrangement braucht. Am einfachsten geht das bei Gmail. Man kann einer bestehenden Adresse ein Suffix wie “+phi” hinzufügen. Wer also [email protected] benutzt, der empfängt automatisch auch alle Emails an [email protected] o.ä. Alle solche Emails werden ohne weiteres im bestehenden Account empfangen.
  2. Unter https://www.paypal.com/ph/home einen neuen Paypal-Account in den Philippinen einrichten. Es braucht keine VPN. Bei der Registration sollte man eben eine neue Mailadresse vom Typ [email protected] benutzen. Dies darum, weil Paypal eigentlich nur einen Account pro Person zulässt. Für dieses Arrangement braucht man aber zwei Paypal-Accounts. Deshalb kann man nicht einen bestehenden Schweizer Paypal-Account benutzen.
  3. Bei der Registration verlangt Paypal eine Verifizierung per SMS an eine philippinische Handynummer. Das funktioniert über folgende Website: https://receive-sms-free.net/Free-Philippines-Phone-Number/. Man sucht sich eine Nummer aus, gibt diese bei Paypal ein, und wartet dann, bis auf der Website der SMS-Code von PayPal angezeigt wird.
  4. PayPal fragt jetzt nach Adresse und einer Identitätskarten-Nummer. Für die Adresse sucht man sich eine beliebige real existierende Adresse auf Google Maps. Für die Identitätskarte gibt man die Nummer der Schweizer Identitätskarte ein, vom Format “C1132417”. Es ist wichtig, den richtigen eigenen Namen und die richtige ID-Nummer einzugeben.
  5. Der neue Account ist nun eröffnet. Vielleicht stellt Paypal nun “suspicious activity” fest, limitiert den Account und verlangt den Upload einer Photo-ID. Nun lädt man halt einen Scan der Schweizer Identitätskarte hoch. Meine Schweizer ID wurde damals akzeptiert und der Account freigeschaltet. Ich hoffe für euch, dass das weiterhin funktioniert.
  6. Nun muss man dem Paypal-Account eine Kreditkarte hinzufügen. Als Billing Address verwendet man die philippinische Adresse, mit der man sich bereits registriert hat, oder sonst die tatsächliche Schweizer Adresse. In meinem Fall hat Paypal eine Virtual-Card von Revolut akzeptiert, ohne die Billing Address zu verifizieren. Falls es nicht geht, muss man es halt mit einer anderen Kreditkarte versuchen. Es ist nur wichtig, dass diese Kreditkarte nicht schon in einem anderen Paypal-Account verwendet wird.
  7. Nun füllt man den philippinischen Paypal-Account mit etwas Geld. Das geht nicht mit der Kreditkarte, sondern indem man von einem bestehenden (Schweizer) Account etwas Geld an die neue Mailadresse vom Typ [email protected] schickt. CHF 60 reichen schon für zwei Jahre Spotify. Paypal verrechnet für diese internationalen Transfer etwas Gebühren. Das ist egal, es lohnt sich trotzdem.
  8. Da der Paypal-Account nun funktioniert und ein Guthaben aufweist, entfernt man nun die Kreditkarte wieder aus dem Account. Das ist wichtig für den nächsten Schritt, damit Spotify die Zahlung akzeptiert.
  9. Nun muss man doch noch das VPN oder Tor anschmeissen und auf Philippinen einstellen. Mit dieser Verbindung erstellt man einen neuen Spotify-Account, oder loggt sich in einen bestehenden ein. In den Einstellungen stellt man das Land auf Philippines um. Man startet ein neues Spotify Premium oder Family Abo und bezahlt dieses mit dem philippinischen Paypal-Account. Dabei ist es wichtig, dass nicht die Kreditkarte, sondern das Guthaben für die Bezahlung verwendet wird. Falls Spotify die Bezahlung nicht akzeptiert, sollte man sicherstellen, dass die Kreditkarte aus dem Paypal-Account gelöscht ist und dass das VPN funktioniert.
  10. Sobald die Bezahlung akzeptiert ist, kann man das VPN wieder abstellen. Man kann den Spotify-Account problemlos auf allen Geräten nutzen, auch ohne VPN. Fortan bucht Spotify 129 Pesos pro Monat vom Paypal-Account ab. Man sollte einfach den Paypal-Kontostand im Blick behalten und hin und wieder vom Schweizer Paypal-Account her mit frischen Pesos auffüllen.

Manche Leser werden sich wohl fragen, ob diese Aktion “legal” sei. Massgebend ist Schweizer Recht. Aus dieser Perspektive sind keine rechtlichen Konsequenzen zu erwarten. Man verursacht weder für Paypal noch Spotify einen Schaden, für den man ersatzpflichtig würde. Die jährliche Ersparnis von CHF 120.- als mögliche Streitsumme ist ausserdem bescheiden. Die Doppelaccounts verstossen allerdings gegen die AGB von Paypal. Somit ist es denkbar, dass Paypal einen Account sperrt.

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lanciay
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Points: 2609
vor 1 Monat

Als Alternative, Youtube Premium ink. YouTube Music, über VPN Indien mit Fake Adresse, ca. CHF 1.50 pro Monat. Funktioniert bei mir schon über ein Jahr. Dasselbe mit Netflix über Türkei oder Kanada, ist auch über die Hälfte billiger… Anleitungen gibt es im Internet.

prancer
Schon über 300 Kommentare geschrieben
Points: 2378
vor 1 Monat
Antwort auf  lanciay

Jepp, YouTube Premium über Indien funktioniert prima.

Peril
Gast
Peril
vor 1 Monat

Achtung.. ich hatte so ein Abo ein paar Jahre lange. Wurde mir dieses Jahr von Spotify gekündigt

bratensauce
Points: 43
vor 1 Monat
Antwort auf  Peril

Über die Philippinen? Oder was war da die genaue Story dahinter?

Blaaa
Gast
Blaaa
vor 1 Monat

Bringt das dir dann nicht Vorschläge, die den Geschmäckern aus Philippinen entsprechen? Das wär nämlich mein letzter Wissensstand bezüglich Spotify und Youtube Music mit ausländischem Konto.
Das wäre noch eine wichtige Info.

Cyman
Points: 1026
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Nein, kann ich so nicht bestätigen – die Vorschläge basieren auf meiner gehörten Musik, philippinische Vorschläge waren da noch nie darunter und ich nutze das jetzt auch schon über ein Jahr so

Blaaa
Gast
Blaaa
vor 1 Monat
Antwort auf  Cyman

Danke fürs Feedback. Bin erstaunt, weil besonders zu Beginn ja nix für den Algorithmus vorliegt, um deinen Geschmack zu erörtern. Muss ich mir also doch mal genauer anschauen.
Falls jemand Erfahrung mit YT Music hat, her damit 🙂

tarpsy
Gast
tarpsy
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Ich habe YT Premium Family (teuerstes Abo, ist auch YT Music dabei) für 189 Rupien (CHF2.30) via VPN und Revolut abgeschlossen. Das Abo läuft auf meinem regulären Google Account, also kein neuer Account nötig. Auch keine SMS Codes oder PayPal accounts nötig. Die Indischen Vorschläge verschwinden auch nach einer weile…

Nuclearcity
Points: 546
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

ich und meine Freundin haben beide über Indien und hatten NIE indische vorschläge. einfach fleissig die sings und interpreten die man mag LIKEN dann lernt der Algorithmus schnell was einem interessiert.

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  Nuclearcity

Es geht hier auch um die kuratierten Listen (“Swiss Made”, Charts, Best ofs, Moods, etc). Die sind länderspezifisch. Wenn du auf die verzichten kannst, wirst du kaum Unterschiede feststellen.

Zendi
Points: 1335
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Was ich weiss, ist das man ganz wenige Alben nicht hören kann ( eines von Patent ochsner meinte ich z.b.)

rags
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Points: 4560
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Doch es kommen eindeutig PH-Vorschläge. Z.B. die aktuellen PH-Charts und neue PH-Releases, unabhängig vom bisher gehörten

Blaaa
Gast
Blaaa
vor 1 Monat
Antwort auf  rags

also doch! merci, rags.

rags
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Points: 4560
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Gerne 🙂 Ist aber nicht weiter schlimm für mich, das lernt man zu ignorieren^^ Und für die Ersparnis gehe ich den Kompromiss ein 😉

makrom
Points: 798
vor 1 Monat
Antwort auf  Blaaa

Hab einen thailändischen Account. Bei den Standard-Playlists (bei mir beim Einloggen nun in der 9. Zeile) sind thailändische Sachen dabei, auf die personalisierten Vorschläge hat das allerdings 0 Einfluss.

Marcel_1976
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Points: 3995
vor 1 Monat

Geht anstatt Paypal allenfalls Revolut? Hab so meinen indischen YT Music Account gemacht (irgendwas um 1.27 Fr/Monat inkl. Werbefreiem Youtube)

lanciay
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Points: 2609
vor 1 Monat
Antwort auf  Marcel_1976

Genau, Revolut geht. Am besten PrePaid KK nehmen.

Hamm3r
Gast
Hamm3r
vor 1 Monat
Antwort auf  lanciay

Habe das bereits länger und ich konnte damals die Revolut KK nicht hinterlegen.

Zendi
Points: 1335
vor 1 Monat
Antwort auf  Marcel_1976

Werbefreies Youtube kriegst du auch gratis via Youtube vanced…

Marcel_1976
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vor 1 Monat
Antwort auf  Zendi

Auch für SmartTV?

Zendi
Points: 1335
vor 1 Monat
Antwort auf  Marcel_1976

Ist ne Android basierte Appstruktur, daher… kommt drauf an.

https://vancedapp.com/

FireballCH
Points: 481
vor 1 Monat

Meinst du, dies würde auch bei Netflix funktionieren? Die haben auch super Preise:
Netflix Premium 549.- PHP umgerechnet ungefähr 11.- CHF pro Monat.

Pvlermo
Admin
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Points: 10044
vor 1 Monat
Antwort auf  FireballCH

Ja, funktioniert auch da (dort sogar ohne 2. Paypal account)

lanciay
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Points: 2609
vor 1 Monat
Antwort auf  FireballCH

kanada ist auch um die CHF 11.-

Zendi
Points: 1335
vor 1 Monat
Antwort auf  FireballCH

Geht auch bei netflix. Türkei ist am günstigsten mit ca. 5.-

Acid78
Points: 385
vor 1 Monat
Antwort auf  Zendi

Bin auch in der Türkei für Netflix,. Ein Kollege wollte kürzlich wechseln, das war bei ihm aber nicht mehr möglich, da eine lokale Visitenkarte verlangt wurde. Das war bei mir vor 1-2 Jahren noch nicht so. Glaube das wurde verschärft. Wenns aber mal läuft, dann läufts.

prancer
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Points: 2378
vor 1 Monat
Antwort auf  FireballCH

Ich habe Netflix Ultra über die Türkei, kostet ca. 4.50 pro Monat.

Zendi
Points: 1335
vor 1 Monat

Frage: Hat jemand schon versucht seinen bestehenden Account auf das umzustellen?

ds
Gast
ds
vor 1 Monat
Antwort auf  Zendi

Ja, das funktioniert. Man muss einfach zuerst das bestehende Abo künden.

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat

Der Dealersteller könnte noch darauf hinweisen, dass der Deal von mydealz.de geklaut wurde. Der Trick ist bereits über 1 Jahr bekannt.

Trotzdem ist der Preis natürlich heiss.

SpotifyUser
Gast
SpotifyUser
vor 1 Monat

Hacker und Darknet User werden an Personen wie euch sehr freude haben. Da ihr eine Webseite nutzt die eine philippinische Handynummer imitiert. Und im hintergrund wird schön alles aufgezeichnet. Und dazu haben sie gleich eure Echte schweizer ID Nummer.
Und dann am besten überall das gleiche Passwort nehmen, bei seinen eigenen Konten 😉

Sparen ist ja ok. Aber so was Naja. Dann geht lieber auf torrent oder sonstige Download Seiten und holt eure Musik. In der Schweiz ist dies ja nicht illegal für privat Personen 😉

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  SpotifyUser

Ich gebe natürlich auch bei jedem Webservice meine Passdaten an und am Besten direkt noch Vorder- und Rückseite als Scan.

Und die Daten der meisten Nutzer muss man gar nicht so abgreifen, da sie sowieso alles freiwillig irgendwo posten.

ds
Gast
ds
vor 1 Monat
Antwort auf  SpotifyUser

Der SMS-Code von Paypal kann nicht missbraucht werden. Er funktioniert nur einmalig in einem eingeloggten Payapl-Konto. Die ID-Nummer und der Scan wird in einer gesicherten Verbindung an Paypal übermittelt. Wo ist das Problem?

ppNiorepp
Points: 182
vor 1 Monat

Ich mache das mit Netflix. Dazu verwende ich VPN um einen kanadischen Account zu erstellen. und dann bezahle ich ca 13.- fürs teuerste ABO

DonPepon
Points: 249
vor 1 Monat
Antwort auf  ppNiorepp

wechsle auf türkei. ich zahle nur ca. 7 im monat

ppNiorepp
Points: 182
vor 1 Monat
Antwort auf  DonPepon

Mit was bezahlst du dort? Meine Revolut und Neon Karte werden nicht akzeptiert. und mit Paypal kann ich nicht bezahlen

Seriacool
Points: 120
vor 1 Monat
Antwort auf  ppNiorepp

Ich habe auch seit etwa einem Jahr einen Netflix Account in der Türkei. Ich bezahle mit NEON. Keine Ahnung ob das heute noch funktioniert aber ich konnte damals einen Türkischen Netflix Account mit einem VPN erstellen. Danach habe ich den VPN deaktiviert und die Neon Karte bei den Zahlungsmitteln hinterlegt. Danach VPN wieder aktiviert und das Abo mit der bereits hinterlegten Karte gekauft.

ppNiorepp
Points: 182
vor 1 Monat
Antwort auf  Seriacool

Ok demfall Account erstellen. Dann abmelden und VPN stoppen. Und dann wieder einloggen und Karte hinterlegen?

Seriacool
Points: 120
vor 1 Monat
Antwort auf  ppNiorepp

Ja genau, eventuell musst du den Cache deines Browsers löschen.

Seriacool
Points: 120
vor 1 Monat
Antwort auf  Seriacool

Korrektur: Mein Abo läuft über Argentinien, ich zahle ARS 449 (4.80CHF) für das teuerste Abo.

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  Seriacool

Nicht mehr. In ARS gibt es neue eine Steuer auf ausländische Services.

Wurde von 449 ARS auf 736 ARS angehoben. Aus dem Grund bin ich selber in die Türkei gezogen.

Seriacool
Points: 120
vor 1 Monat
Antwort auf  blubb0r87

Okey, aber bei mir wird seit Monaten weiterhin 449ARS abgebucht.

https://ibb.co/qpYqzLQ

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  Seriacool

Vor Steuern steht doch explizit.
Schau mal auf der Kreditkarte nach, nicht dass es dort eine böse Überraschung gibt.

bratensauce
Points: 43
vor 1 Monat
Antwort auf  blubb0r87

Ja, Steuern werden separat abgebucht. Ist bei mir auch so.

Seriacool
Points: 120
vor 1 Monat
Antwort auf  blubb0r87

Du hast recht, es hat mir 6.80CHF Abgebucht nicht mehr 4,50CHF wie damals. Merci für den Hinweis 🙂

Acid78
Gast
Acid78
vor 1 Monat
Antwort auf  Seriacool

Bin auch in der Türkei für Netflix, da zahlt man momentan kaum mehr als 5 .- da die Lira nochmal eingebrochen ist. Ein Kollege wollte kürzlich wechseln, das war bei ihm aber nicht mehr möglich, da eine lokale Visitenkarte verlangt wurde. Das war bei mir vor 1-2 Jahren noch nicht so. Glaube das wurde verschärft. Wenns aber mal läuft, dann läufts.

Handyman73
Gast
Handyman73
vor 1 Monat
Antwort auf  Acid78

Hat einer eine Idee, mit welcher CC bezahlt werden kann? rRevolut und schweizer CC gehen nicht mehr beim anmelden.

Hamm3r
Gast
Hamm3r
vor 1 Monat
Antwort auf  DonPepon

Wie Bezahlst du? – Ach den Beitrag unten nicht gesehen…

juicymango
Gast
juicymango
vor 1 Monat

Kann ich auch nur empfehlen, habe schon mehrere Jahre einen Taiwanesischen Account (dort allerdings 4.30/Monat).

Robin
Points: 418
vor 1 Monat

Macht das denn Sinn Netflix über die Türkei? Nur eine Frage, denn ich weiss es schlicht nicht: Unterscheidet sich das Angebot nicht? Laut https://www.finder.com/netflix-usa-vs-world-content gibt es dann ein deutlich geringeres Angebot an Serien und Filmen in der Türkei im Vergleich zur Schweiz. Oder bekomme ich das Angebot aus der Schweiz, wenn ich mich mit dem türkischen Account hier einlogge?

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  Robin

Angebot aus der Schweiz

prancer
Schon über 300 Kommentare geschrieben
Points: 2378
vor 1 Monat
Antwort auf  Robin

Bei Netflix siehst du immer das Angebot aus dem Land, in dem du dich befindest (IP Adresse). Also ja, wenn du in der CH bist kriegst du das Schweizer Netflix.

RealGhost15
Points: 180
vor 1 Monat

Kennt jemand einen guten VPN(kostenlos oder relativ günstig), mit dem man auch auf die Philippinen zugreifen kann?

JJ.33.EE
Points: 132
vor 1 Monat

Was kostet ein Spotify Premium Abo auf den Philippinen. Dort kann ich den Account ja mir 4 anderen Personen teilen. Dann wird es noch günstiger. So habe ich es mit YouTube auch gemacht (habe dort noch einen Slot frei).

Habe es selber rausgefunden:

Spotify Family
₱194 / month
up to 6 accounts

das sind ca. CHF 3.60 / Monat für 6 Accounts

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  JJ.33.EE

Am einfachsten teilst du den Account mit der echten Familie oder Freunden und nicht irgendwelchen Leuten aus dem Internet.

gligi
Points: 90
vor 1 Monat

Mir wurde damals 2es PayPal Konto gekündigt, weil ich die Verifikation nicht abschliessen konnte. 🙂

rude
Points: 55
vor 1 Monat

haha sowas geiles und akrybisch beschriebenes habe schon lange nicht gelesen. riecht nach bugreporter award.

Fritz der Tollkühne
Gast
Fritz der Tollkühne
vor 1 Monat

Man liest hier, das sei zumindest unter Schweizer Recht legal, da unter anderem kein Schaden entstehe. Sehr wohl gilt entgangener Gewinn als Schaden. Hätte der Vertragspartner um den Umstand gewusst, dass ihr nicht aus den Philippinien seid, wäre der Vertrag nicht zustandegekommen. Also ich kann es nicht abschliessend beantworten, aber über staune über die Selbstsicherheit gewisser Users. Klar, auch wenn es strafbar wäre, würde das Unternehmen von einer Anzeige wohl absehen, da sie nicht potenzielle Kunden vergraulen möchten.

deki_pantelija
Points: 218
vor 1 Monat

Danke zum tutorial und dieses technik. Habe nicht versuchen, aber kann gut sein!
Man kann auch auf Aliexpress einen abo kaufen, die Verkäufer geben uns eine neue mail Adresse mit passwort für spotify, netflix, Tidal, Qobuz, uzw.

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  deki_pantelija

Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen einem Account bezahlen und dank Geo-Spoofing Geld zu sparen oder einen Account zu erwerben, welcher mit gestohlenen Kreditkartendaten “bezahlt” wird.

deki_pantelija
Points: 218
vor 26 Tage
Antwort auf  blubb0r87

Sie sind nicht mit gestohlenen Karten.Es ist einfach eine Person, die das ganzes Prozess (konto von Ausland) für dich macht. Man bekommt eine e-mail adresse und einen passwort, die kompett neu sind. Ich habe einen Tidal seit 4 monaten, und kein problem. Gestohlene karten sind schnell blokiert.

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat

Wer bei solchen Deals mitmacht sollte sich eines bewusst sein: ihr betrügt damit die Künstler, die in der aktuellen Krise eh schon mehr als andere betroffen sind.

rags
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Points: 4560
vor 1 Monat
Antwort auf  christian

Die Künstler bekommen genau gleich pro gehörten Song ihre Provision, unabhängig davon von wo der Song gestreamt wird. Die Differenz fehlt jetzt bei spotify in der Portokasse, und mit dem kann zumindest ich gut leben 😉

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  rags

Nein. https://www.igroovemusic.com/blog/wie-viel-erhalte-ich-pro-stream-auf-spotify.html

Wie sollte das auch aufgehen? Glaubst du wirklich, die zahlen gleich viel aus, egal ob sie 1.50$ oder 15$ im Monat einnehmen? Wenn das auf Dauer aufgehen sollte, dann müssten sie von den 15$ mindestens 14$ selber einkassieren. Oder für jeden 1.50$ Account drauf zahlen. Beides ist eher unwahrscheinlich. Im ersten Fall würden die Labels nicht mitmachen, im zweiten Fall wäre es für Spotify viel profitabler, den Dienst im entsprechenden Land einfach einzustellen.

rags
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Points: 4560
vor 1 Monat
Antwort auf  christian

Aus welchem Land gestreamt wird ist ja immer gleich (wenn ich mich in der CH befinde) unabhängig davon ob ich ein PH-Premiumkonto oder ein CH-Premiumkonto habe oder? Evtl. übersehe ich auch etwas, kommt halt drauf an was gewertet wird

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  rags

Wie viel ausgezahlt wird, hängt vom Abopreis ab. Steht auch so in dem verlinkten Artikel. Ganz grob ist die Rechnung so (nicht ganz korrekt, weil vermutlich nicht alle gleich viel bekommen): Preis pro Stream = (Einnahmen – Eigenkosten) / Anzahl der Streams. Einnahmen sind dabei entweder Abokosten oder Werbeeinnahmen. Niemand hat etwas zu verschenken, auch nicht Spotify.

rags
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Points: 4560
vor 1 Monat
Antwort auf  christian

Okay danke, dann überlege ich mir das bei Spotify nochmals.

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  rags

Ohne diese Angebote würde ich bspw. gar kein Spotify nutzen und wohl wieder zurück zu Apple Music und Grauzone wechseln.

Im Endeffekt verdienen also die Künstler mehr als ohne die Geo-Spoofer.

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  blubb0r87

Ja, besser als nichts zahlen ist es allemal. Ich wollte nur anregen, dass man, wenn man denn möchte, die Künstler gerade in dieser speziellen Zeit nicht auch noch um die Streaming-Tantiemen betrügen muss.

JJ Rob
Gast
JJ Rob
vor 1 Monat
Antwort auf  christian

Es gibt aber auch Gewisse Menschengruppen, die sich dadurch etwas Luxus leisten können. Man muss nicht gleich alle in den gleichen Topf werfen. Somit unterstützt man zusätzlich Künstler auch wenn dadurch nicht viel fliesst.

christian
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Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  JJ Rob

Wie gesagt, besser als gar nicht zahlen ist es allemal. Aber wenn man sich die 10 Franken im Monat leisten kann, dann sollte man meiner Meinung nach hier nicht sparen.

Sparfux
Points: 1579
vor 1 Monat

Spotify ist von allen Streaming Anbietern am aggressivsten, was derartige Accounts angeht. Alleine der Setup-Prozess ist extrem aufwändig da viele Kreditkarten (teilweise auch Revolut usw.) bereits geblockt und auch das Setup der Emails und sogenannten “Non-Residence” VPN wird geprüft. Ich bin ein echter Sparfux aber das geht mir dann noch zu weit… Das ganze verstösst nicht nur gegen die Spotify Richtlinien sondern verletzt auch ernstzunehmende internationale Rechte. Aber so wird es immerhin einfach jemandem eine Klage anzuhängen, da man ja bereits die richtige Schweizer ID hinterlegt hat… Finde ich nicht gerade clever! Spotify wird immer radikaler (und das ist auch gut so denn hier geht es um Künstler die, abgesehen von den grossen Superstars, hiermit um ihre Existenz kämpfen). Ich finde sowas hat auch einer “Deal Platform” nichts verloren, denn das grenzt nicht nur an, sondern ist Kriminalität. Vor einigen Jahren hätte ich das auch anders gesehen aber mittlerweile muss ich sagen, Zahlt einfach für den Scheiss. Der Preis ist wirklich spotbillig und wenn ihr es euch nicht leisten könnt müsst ihr halt Werbung hören! Mimimi… Freue mich auf den Hate… Aber musste mal gesagt werden!

blubb0r87
Points: 1361
vor 1 Monat
Antwort auf  Sparfux

Verstoss gegen TOS ist nicht zwingend eine Straftat. Und in diesem Fall definitiv nicht.

Es gibt keine rechtliche Grundlage für eine Klage. Spotify kann dich aber wegen Verstössen gegen die TOS vom Dienst ausschliessen.

bratensauce
Points: 43
vor 1 Monat
Antwort auf  Sparfux

“verletzt auch ernstzunehmende internationale Rechte” lol was für ein BS.

john123
Points: 140
vor 1 Monat
Antwort auf  bratensauce

Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, Absichtliche Täuschung um mal nur zwei Möglichkeiten zu nennen.
Falsche Adressen und Angaben bei “Verträgen” (PayPal) zu machen, ist schonmal nicht erlaubt.
Diese Deals sind zumindest akzeptabler aber im Grauzonen-Bereich. Dass Preispirat das aber noch forciert, finde ich nicht so super.
Naja ist ja dasselbe mit den Steuerschlupflöchern. Irgendwie legal.. aber doch nicht ganz koscher.

bratensauce
Points: 43
vor 1 Monat
Antwort auf  john123

Ihr macht euch lächerlich. Verstösst gegen die AGB und sie können euch kündigen. Basta.

bigdean
Points: 334
vor 1 Monat
Antwort auf  Sparfux

Mich stört es einfach, dass man in der Schweiz für Spotify und Netflix etc. mehr bezahlen muss, als in anderen Ländern, ohne dass ein Mehrwert da ist. Spotify z.B. bedient die CH-Künstler aus Deutschland und hat keine Infrastruktur und MA in der Schweiz. Bei Netflix möglicherweise dasselbe.
Ob die hier Steuern bezahlen bezweifle ich auch. Zudem belasten diese Dienste natürlich das CH-Netz mit den Streamingdiensten. Geht hauptsächlich darum die grössere Kaufkraft in der CH auszunutzen. Solange das so ist habe ich keine Probleme meine Accounts über das Ausland laufen zu lassen.

Rick
Points: 909
vor 1 Monat
Antwort auf  bigdean

Ja da hast du recht… die schaffen wohl kaum Arbeitsplätze in der CH und das ganze Marketing ist in Deutschland.

christian
Schon über 300 Kommentare geschrieben
Points: 2128
vor 1 Monat
Antwort auf  bigdean

Die Künstler bekommen bei einem Stream über ein Schweizer Abo halt auch mehr ausbezahlt als bei einem deutschen oder gar philippinischen. Es ist nicht so, dass die Preisdifferenz nur in der Tasche von Spotify landet.

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